Erste Gleisplanvariationen im Oberland

30. März 2014 - Lesezeit: 2 Min

Nach einer längeren Planungspause sind die ersten Variationen der Segmentanlage Oberland im Gleisplanungsprogramm SCARM umgesetzt. Wieder steht der Fahr- und Spielwert im Vordergrund.

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Zweigleisige Hauptstrecke mit eingleisiger Nebenbahn, die durchaus auch als Güterzugstrecke herhalten kann – und alles auf einer Fläche von 4,4 x 1,6 Metern. – Bild: Guido Kruschke

Inzwischen habe ich mich weitgehend vom stationären Aufbau der Segmentanlage im Keller verabschiedet. Mobil soll Oberland werden und sich bei Bedarf im großen Wohnzimmer aufbauen lassen. Die Segmentkästen werden bewußt sehr niedrig gehalten – und leicht sollen sie sein, ohne daß die Stabilität darunter leidet. Doch bis es soweit ist und die ersten Gleise fest auf den noch nicht vorhandenen Holzkästen montiert werden, ist erst einmal intensiver Parkettbahn-Betrieb angesagt.

Von Ausbaustufe zu Ausbaustufe – Oberland wächst weiter

Der Fahr- und Spielwert steht weiterhin im Vordergrund. Und so wurde der Bahnhof Weilheim im Norden erweitert. Der kleine Bahnhof Wilzhofen bekam einen Brauereianschluß und ein Abstellgleis. Erst einmal zu den digitalen Akten wurde das Prinzip der gekappten Acht gelegt – der Betrieb soll künftig einfach nur im Kreis verlaufen. Ob sich dieses im-Kreis-fahren Betriebsprinzip bewährt, werden die künftigen Praxistests zeigen.

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Eine mögliche Endausbaustufe der Segmentanlage „Oberland“ mit einem Bahnbetriebswerk im rechten Ost-Bereich und einer Ansiedlung von Industriebetrieben im Westen. – Bild: Guido Kruschke

Das obige Bild zeigt eine mögliche Endausbaustufe der Segmentanlage. Und da ist schon mächtig Betrieb angesagt. Im rechten Bereich dominiert dann ein kleines Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe und Ringlokschuppen das Geschehen. Der linke Teil wird zum Industriebereich. Geplant sind eine Brauerei und ein metallverarbeitender Betrieb. Der Bahnhof Weilheim behält seine Bahnsteigbrücke „Radolfzell“ von Faller, für Wilzhofen ist ein typisch bayerisches Bahnhofsgebäude von Kibri in Planung.

Gleistrennung auf die andere Art

Lange habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, wie die Gleistrennung zwischen den einzelnen Segmenten realisiert werden soll. Eine Trennung zwischen Weichen scheidet definitiv aus. Doch wenn ich die Trennung zwischen normalen Gleisen hätte einplanen müssen, dann wären die Segmentkästen deutlich über 1,5 Meter lang geworden – so lassen sich sich kaum noch transportieren.

Dann kam mir die Idee, die Gleise und Weichen an den Trennstellen einfach abnehmbar zu machen. Alle anderen Gleiselemente auf den Segmenten werden fest mit der Grundplatte verbunden. Da ich die C-Gleise von Trix nicht mit einem zusätzlichen Schotterbett versehen werden, sollte sich diese Art der Trennung einfach realisieren lassen.

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Die grün markierten Gleise und Weichen werden nicht auf den Segmenten befestigt, sondern sind abnehmbar. Sie werden vor dem Zusammensetzen der einzelnen Segmentkästen angesteckt. – Bild: Guido Kruschke

Die obige Zeichnung zeigt ein Trennbeispiel im Banhof Wilzhofen. Die grün markierten Gleisteile sind abnehmbar. Ich denke, daß man beim Zusammensetzen der einzelnen Segmentkästen sehr vorsichtig zu Werke gehen muß – gleiches gilt dann auch für den späteren Abbau. Sind zwei Segmente gleistechnisch miteinander verbunden, werden die Segmentkästen untereinander mit Schloßschrauben untrennbar und sicher gekoppelt.

 Link  Der aktuelle Gleisplan (SCARM-Format) für die Ausbaustufe 01a kann hier als .zip Datei heruntergeladen werden.

 Ausblick  In den nächsten Wochen steht die Teilebeschaffung der noch fehlenden C-Gleise und weitere Praxistests der Gesamtanlage auf dem Programm. Dann wird sich zeigen, ob die theoretischen und planerischen Gedanken auch im Fahrbetrieb bestehen können.

 Ausblick  Gerüchte besagen, daß Märklin mit schlanken Bogenweichen für die großen Radien und einer schlanken Doppelkreuzweiche sein Gleisprogramm noch 2014 erweitern will. Bleibt nur zu hoffen, daß die Göppinger in einem Zug auch die C-Gleis-Bahner von Trix bedienen werden.

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