Segmentkästen für den mobilen Anlagenbau

6. April 2014 - Lesezeit: 2 Min

Der fliegende Aufbau auf Parkett bietet Vorteile gegenüber einer fest aufgebauten Modellbahn – vor allem, wenn man nicht über entsprechende Räumlichkeiten verfügt. Ich habe mich für den mobilen Mittelweg entschieden.

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Übersicht über die verschiedenen Segmente, die Trennungen zwischen den einzelnen Kästen sind mit roten Linien gekennzeichnet. Die Ecksegmente kommen auf ein durchaus beachtliches Maß von 1400 x 800 mm. – Bild: Guido Kruschke

Für den stationären Aufbau in einem eigenen Modellbahnzimmer oder im Keller fehlt mir einfach der Platz. So kommt für mich nur die Nutzung eines großen Wohnzimmers in Frage. Um die Bahn an den wenigen Betriebswochenenden im Jahr nicht ständig neu aufbauen zu müssen, will ich die Gleise auf flache Segmentkästen montieren. Die Kästen lassen sich dann leicht und platzsparend im Keller aufbewahren.

Mobil und flach aufgebaut

Steht ein Betriebswochenende an, hole ich die Kästen aus dem Keller und baue sie dann zu einer ganzen Anlage zusammen, so wie es beispielsweise auch die FREMO-Bahner auf ihren Treffen im großen Stil praktizieren. In meinem Fall stehen die Kästen (noch) nicht auf stabilen Stützen, sondern liegen zunächst direkt auf dem Parkettboden auf.

Geplant werden die Segmentkästen bereits jetzt schon im Hinblick auf die geplante große Ausbaustufe mit Bahnbetriebswerk und Industriegebiet.

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Ein Ecksegent in einer einfachen 3D-Ansicht. – Bild: Guido Kruschke

Aufbewahrung und Transport der Segmente

Um Platz bei der Aufbewahrung der zehn Segmentkästen zu sparen, können die Kästen nicht einfach nebeneinander aufgestellt werden. Stattdessen werden immer zwei, von den Abmessungen her identische Kästen, übereinander „gelegt“ und dann an den Kopfplatten mit mindestens zwei Distanzbrettern miteinander verschraubt.

Das System wenden viele Modul- und Segmentbahner an, so auch der M.E.C. Stetten, der mir die untenstehende Grafik freundlicherweise zur Verfügung stellt.

Zwei große Vorteile bietet diese Art der Aufbewahrung: Zum einen sind die Betriebsseiten der Segmente vor Beschädigungen geschützt, da die Unterseiten der Kästen nach außen zeigen. Zum anderen lassen sich diese Kästen platzsparend direkt nebeneinander stellen und zudem sicher transportieren.

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So sieht ein optimaler Transportschutz von Modulen und Segmenten aus. Die beiden Kästen werden an den beiden Stirnseiten über Distanzbretter aus Sperrholz miteinander verbunden. – Bild: Max Ernst (aus Modulbau-Broschüre des M.E.C. Stetten)

Der Transport der fertigen Segmentkästen liegt zwar noch in weiter Ferne – und man wird auch nicht jünger. Ein stabiler Plattformwagen wird später das sichere Hin- und Herbewegen der Kästen vom Keller ins Wohnzimmer im Erdgeschoß sicherstellen.

 Link  Um die etwas sperrigen und schweren Segmentkästen bequem transportieren zu können, gibt es eine große Auswahl von Plattformwagen. Ich habe mich für den klappbaren Wagen von MagnaCart entschieden.

 Link  Alles rund um das Thema Modulbau findet man in der PDF-Broschüre „Modulanlagenbau nach dem NORD-Modul“ des M.E.C. Stetten.

 Ausblick  Nach dem spannenden ersten Spiel-Wochenende auf dem Parkett ergeben sich schon die ersten Änderungen. In Kürze gibt es also die Ausbaustufe 02 der Segmentanlage Oberland mit einer Pendelstrecke zum Bahnhof Wilzhofen.

Segmentkästen für den mobilen Anlagenbau

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