Signalplanung für den Bahnhof Weilheim

3. Mai 2014 - Lesezeit: 2 Min

Die Anordnung der Gleise im Bahnhof Weilheim sind gesetzt. Nun kann ich an die Signalplanung gehen. Vorgesehen sind die von Märklin angekündigten Einheitssignale der Bauform 1969.

Segmentanlage Oberland 65

Auch wenn die neuen Märklin-/Trix-Signale die Bauform 1969 wiedergeben – ich setze sie wegen ihrer Filigranität und der integrierten Digitaldecoder trotzdem auf meiner Epoche-3-Anlage ein. – Bild: Guido Kruschke

Wenn ich streng wäre, hätten die Einheitssignale der Bauform 1969 eigentlich nichts auf meiner Segmentanlage zu suchen. Meine Modellbahnzeit ist die Epoche 3 – und alles, was sich zwischen 1959 und 1965 auf den Gleisen der Deutschen Bundesbahn bewegte, darf auch bei mir zum Einsatz kommen.

Echte Ausnahme für Märklin-/Trix-Lichtsignale

Bei den Einheitssignalen der Bauform 1969, die Märklin/Trix im Herbst 2013 ankündigte, mache ich eine echte Ausnahme. Warum? Es gibt schlicht keine besseren Lichtsignale. Die Modellsignale aus Göppingen sind unheimlich fein detailliert, haben bereits einen Digitaldecoder an Bord und lassen sich vor allem leicht abnehmen. Diese Punkte gaben den Ausschlag. Nur der recht hohe Preis trübt ein wenig die (Vor)freude auf diese Signale.

Segmentanlage Oberland 66

Für den Bahnhof Weilheim sind elf Ausfahrsignale vorgesehen. Ein Teil der Signale wird mit einem zusätzlichen Hauptsignal kombiniert. – Bild: Guido Kruschke (zum Vergößern klicken)

Insgesamt elf Ausfahrsignale sind für den Bahnhof Weilheim eingeplant. Für die Nebenbahnstrecke werden die Ausfahrsignale N1 bis N3 und P2 bis P3 mit einem zusätzliches Vorsignal kombiniert.

Meine Signalplanung sieht Lichtsignale vor

Die für die Epoche 3 typischen und auch weitverbreiteten Formsignale hätte ich lieber eingesetzt. Eine neue Generation kündigte Märklin ebenfalls im vergangenen Jahr an. Trotz eines integrierten Signaldecoders kann mir der recht klobige Antriebskasten nicht gefallen. Doch was noch wichtiger ist: die Signale lassen sich nicht so einfach abnehmen, wie das bei den Lichtsignalen der Fall sein wird.

Segmentanlage Oberland 63

Die westliche Ausfahrgruppe mit den Signalen N. Auch der längste Zug, wie der siebenteilige VT 11.5 von Roco, hat bei seinem Halt vor dem Signal noch genug Platz am Bahnsteig. – Bild: Guido Kruschke

Doch die Signale werden sicherlich nicht vor 2015 auf meiner Segmentanlage zum Einsatz kommen. Bis dahin sollte Märklin/Trix die unterschiedlichen Typen auch schon ausgeliefert haben – und dann werden Tests in den Modellbahnforen nicht lange auf sich warten lassen.

Segmentanlage Oberland 64

Die östliche Ausfahrgruppe mit den Signalen P. Das Signal P 5.1 ist nur für Ausnahmezugfahrten, denn hier zweigt das Hauptgleis auf die linke Gegenseite ab. – Bild: Guido Kruschke

Ganz aktuell sieht meine Planung für den Bahnhof Weilheim noch ein weiteres Bahnhofsgleis vor. An den geplanten Signalpositionen ändert das nichts, es kommen nur noch zwei Ausfahrsignale N1 und N2 hinzu.

 Link  Einen ersten Vorgeschmack auf die geplanten Signale von Märklin/Trix finden sich auf der Märklin-Internetseite. Hier kann auch der Prospekt der Herbstneuheiten 2013 als PDF heruntergeladen werden.

Signalplanung für den Bahnhof Weilheim

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