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Appel-Lokdecoder: Tolle Fahreigenschaften für die Baureihe 64

Ein Modell hatte den Appel schon verbaut, nun stand das zweite zum digitalen Umbau an. Die Rede ist von meinen beiden Maschinen der Baureihe 64. In der 64 297 hatte sich der Lokdecoder bereits bewährt, nun war die 64 134 an der Reihe.

Auslöser für meinen Kauf des Appel-Lokdecoders war ein Post auf Drehscheibe Online. 17 Euro mit den angepriesenen Features ließen mich als eingefleischten ESU-Decodernutzer hellhörig werden. Nach etwas mehr als einer Woche kam dann der Decoder plus gedruckter Anleitung wohlverpackt bei mir an.

Der Einbau in die Baureihe 64 von Roco ist recht einfach. Neben einem Kreuzschlitzschraubendreher benötigt man nur noch eine Spitzpinzette und natürlich die den Lokmodellen beiliegende Anleitung. Und schon kann es losgehen…

Für das Zerlegen der 64 ist ein genauer Blick in die Anleitung empfehlenswert. Dort wird unter anderem beschrieben, wie man die vier Griffstangen zu beiden Seiten der Einstiegstüren demontiert. Da es je eine linke und eine rechte Griffstange gibt, sollte man sich die Teile entsprechend ablegen. Die kleine Rundkappe im Vordergrund ist die Domabdeckung.
Für das Zerlegen der 64 ist ein genauer Blick in die Anleitung empfehlenswert. Dort wird unter anderem beschrieben, wie man die vier Griffstangen zu beiden Seiten der Einstiegstüren demontiert. Da es je eine linke und eine rechte Griffstange gibt, sollte man sich die Teile entsprechend ablegen. Die kleine Rundkappe im Vordergrund ist die Domabdeckung. – Bild: Guido Kruschke
So schaut die 64 im zerlegten Zustand aus. Das obere Gehäuseteil mit Führerhaus und Kessel ist mit einer verdeckten Schraube befestigt, die unter der vorderen Domverkleidung liegt.
So schaut die 64 im zerlegten Zustand aus. Das obere Gehäuseteil mit Führerhaus und Kessel ist mit einer verdeckten Schraube befestigt, die unter der vorderen Domverkleidung liegt. – Bild: Guido Kruschke
Der Führerhausboden ist ein Metallteil, welches sich nach oben abheben läßt. Davor liegt die 8-polige Schnittstelle, die Decoderkabel werden dann unter dem Führerhausboden geführt, der anschließend wieder aufgesteckt wird. Vor dem weiteren Zusammenbau sollte kontrolliert werden, ob sich keine Kabel verklemmt haben.
Der Führerhausboden ist ein Metallteil, welches sich nach oben abheben läßt. Davor liegt die 8-polige Schnittstelle, die Decoderkabel werden dann unter dem Führerhausboden geführt, der anschließend wieder aufgesteckt wird. Vor dem weiteren Zusammenbau sollte kontrolliert werden, ob sich keine Kabel verklemmt haben. – Bild: Guido Kruschke

Der Motor sollte unbedingt aus dem Gewicht ausgebaut werden. Beim Ausbau auf jeden Fall merken, wie der Motor am Gewicht befestigt ist. Ich habe seine Position mit einem roten Punkt markiert.
Der Motor sollte unbedingt aus dem Gewicht ausgebaut werden. Beim Ausbau auf jeden Fall merken, wie der Motor am Gewicht befestigt ist. Ich habe seine Position mit einem roten Punkt markiert. – Bild: Guido Kruschke

Rund 30 Minuten dauert der Decodereinbau

Vor dem Einbau des Motors und des Gewichts wird das untere Gehäuseteil aufgesteckt. Der Appel-Lokdecoder paßt genau in den Kohlenkasten. Beim Motoreinbau ist darauf zu achten, daß die beiden Platinenkontakte links und rechts außen von den beiden Motorkontakten liegen.
Vor dem Einbau des Motors und des Gewichts wird das untere Gehäuseteil aufgesteckt. Der Appel-Lokdecoder paßt genau in den Kohlenkasten. Beim Motoreinbau ist darauf zu achten, daß die beiden Platinenkontakte links und rechts außen von den beiden Motorkontakten liegen. – Bild: Guido Kruschke

Neben der Montage der Griffstangen am Vorbau und am Wasserkasten tausche ich die Bauteile an der vorderen Pufferbohle, da meine 64 auch vorne mit einer Roco-KK ausgerüstet werden.
Neben der Montage der Griffstangen am Vorbau und am Wasserkasten tausche ich die Bauteile an der vorderen Pufferbohle, da meine 64 auch vorne mit einer Roco-KK ausgerüstet werden. – Bild: Guido Kruschke
Nach dem Lokdecodereinbau in die 64 134 stellen sich beide 64 noch einmal auf, bevor es auf die Teststrecke geht.
Nach dem Lokdecodereinbau in die 64 134 stellen sich beide 64 noch einmal auf, bevor es auf die Teststrecke geht. – Bild: Guido Kruschke

In Kürze folgt der Beitrag über die Programmierung des Appel-Decoders.

Ein Gedanke zu „Appel-Lokdecoder: Tolle Fahreigenschaften für die Baureihe 64“

  1. In punkto Fahreigenschaften ist der Dekoder wirklich gut. Aber noch immer werden die Teile mit viel zu dicken Kabeln ausgeliefert. Da bleibe ich bei ESU.

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